Nach einer anstrengenden ersten Arbeitswoche (mit gefühlten 100 Meetings, bei denen ich so gut wie nix verstanden aber immer schön gelächelt hatte) habe ich mir vorgenommen den ersten Samstag gleich früh 8.17 Uhr mit dem Zug nach NY zu fahren. So war es dann auch.
Gestartet bin ich von meiner Station Mt. Tabour.
90 min später kam der Zug dann bei der NY Penn Station an. Leider konnte ich da noch keine Photos machen, da ich erst mal überwältigt war. Das Gefühl, wenn man die Treppen hochgeht und dann mitten in NY steht ist toll. Massen von Menschen, Autos (davon die meisten Taxis) und so hohe Häuser und Reklamen… Das erste, was mir aufgefallen ist, was die riesige Clima Change Uhr. Was genau die aber aussagt habe ich nicht herausgefunden. Ich war eher froh, dass mich keiner wegen einer Bustour gefragt hat… Die sind nämlich ganz schön penetrant.
Ich bin dann in irgendeine Richtung gelaufen… Und habe schnell die Orientierung wiedergefunden. Ist ja wirklich leicht durch die Straßenbezeichnungen. Ich bin dann zum Empire State Building.
Der nächste kurze Stopp war im Madison Square Park und dann in Richtung Time Square.
Der Times Square ist überwältigend!!!
Soe viele Bilder wahnsinn…
Das war eine kleine Empore. Da saß ich dann erstmal ne halbe Stunde um mir alles anzuschauen und um erstmal zu begreifen, dass ich jetzt wirklich hier mitten in NY bin. Dann haben viele Pärchen entdeckt, dass ich allein bin und Bilder machen könnte. So habe ich dann einige Leute kennengelernt und Bilder geschossen ;-).
Natürlich war ich auch shoppen. Ich musste mich auch ein wenig bremsen weil dort alles so toll aussieht. Ich bin aber ganzschön verwundert gewesen. Denn wenn man in NY cash zahlt scheint man *out* zu sein. Hier läuft wirklich ALLES über die Kreditkarte. Ich musste dann an die letzte Kasse gehen, denn nur die hatte Wechselgeld.
Danach war ich sehr kaputt und bin in den nächsten Park geflüchtet.
Der Weg zurück zur Penn Station war auch ziemlich aufregend. Ich habe ein Kamerateam gesehen, die gerade irgendein Film gedreht haben. Dafür war ein Teil der 8th gesperrt. Sah echt cool aus wie der Typ auf seinem Motorrad saß und darauf waren ganz viele Kameras befestigt.
Da ich die ganze Zeit dorthin schauen musste habe ich die Orientierung verloren. Aber es ist nicht schwer sich wieder zurechtzufinden. Meine Station habe ich dann aber doch ein Stunde gesucht. Ich bin wahrscheinlich mehrmals um den gleichen Block?! Ich weiß es nicht. Im Zug war ich dann richtig müde und freute mich auf mein Bett.
Zuhause aber meinte Grammy, dass da noch eine GrillParty ist von irgendeiner Frau. Also sind wir dahin… wieder so viele Menschen und ständig das gleiche erzählen. Keine Ahnung warum aber die Fragen hier immer, wie ich NY mit drei Worten beschreiben würde…
1. aufregend, hier ist die ganze Welt, alle Nationen sind vertreten
2. hektisch….
3. bunt, vor allem gelb durch die Taxis 😉
Die meinsten von der Party waren aber schon ewig nicht mehr in NY.
Das Haus dort was der Wahnsinn. Pool, riesen Terrasse…. und Behälter mit Eiswürfeln. Eiswürfel sind hier so etwas wie Brot oder Pizza… es ist nie verkehrt genug davon im Haus zu haben falls mal jemand kommt…
Nach der Feier konnte ich richtig gut schlafen… Ich war kaputt.
Am Sonntag habe ich dann Wäsche gewaschen. Was auch nicht so einfach ist. Die Maschiene ist…. riesig… Und da es keine Möglichkeit gibt, etwas aufzuhängen habe ich mein ganzes Zeug in den Trockner getan… Hat meiner einen Hose aber nicht so gut getan. (Heute eine Woche später hängt die Hose ganz assi vor meinem Fenster an der Gardienenstange 😉 )
Liebe Grüße
Steffi














Schreibe einen Kommentar