Erster Arbeitstag

Der erste Arbeitstag

Nachdem ich 4 Uhr nicht mehr schlafen konnte, weil ich erstens so müde war und zweitens Grammy die ganze Zeit hustet bin  ich aufgestanden. Bin dementsprechend gerade sehr müde.

Also ich fertig für die Arbeit war fing es draußen an zu strömen. Ich hätte mit meinem kleinen „Rossmann“ Schirm keine Chance gehabt. Also bin ich wieder über die Garage rein. (Grammy mag es nicht, wenn jemand mit dem Schlüssel durch die Haustür kommt. Sie will, dass ich die Garage mit ihren Code benutze. Da hab ich schon manchmal ein etwas komisches Gefühl, da ihr „Passwort“ viel zu einfach ist.)

Naja auf jeden Fall kam sie mir dann schon entgegen und bot mir an mich zur Mt. Tabour Station zu bringen (ca. 3 min von hier entfernt – aber jeder andere hier fährt täglich mit dem Auto dorthin 😉 ).

Als ich dann im Zug war habe ich mir eine Karte gekauft. Wie die Amis sind bekommt man da die 4-5 fache Größe von unserem Fahrschein. Und tausendfach angeknipst.

Als ich bei der Convent Station ausgestiegen bin (ich habe jedes Mal Panik ob der Bahnsteig hoch oder tief ist, je nachdem muss man nämlich verschiedene Türe benutzen die nicht nah beieinander sind! Das hat aber geklappt. Dann habe ich den Shuttle-Service gesucht. Ich habe einen Bus gefunden der hat 70cent gekostet und mit Joe dem Fahrer konnte ich mich auch nett unterhalten. (Erst auf der Ruckfahrt habe ich festgestellt, dass die BASF einen eigenen Bus hat, der kostenlos ist.) Jaja.

Durch das Unwetter kam ich zu spät und musste nachdem ich mich angemeldet hatte (West  4th Floor) kam ich in einen Raum, wo schon 4 andere Intern drinnen saßen und mitschrieben, als ob jedes Wort absolut wichtig wäre. Ich saß dann ganz vorne. Da es hauptsachlich um den Internetauftritt der BASF ging habe ich nicht mitgeschrieben und so hat die gute Frau die ganze Zeit mit mir geredet und mir nett zugelächelt.

Wir haben dort eine tolle Tasche bekommen als Werbegeschenk. Für unser Frühstück. Damit das Essen in den EISKALTEN Räumen auch wirklich niemals warm wird. (Draußen sind es 30C und drinnen haben wir 18? Ich weiß nicht genau auf jeden Fall sehr kühl. )

Als der Vortrag fertig war sind wir raus und dann quatscht mich der eine Typ in Deutsch an. Das war ein komisches und auch schönes Gefühl. Er (Eric) arbeitet aber in einer anderen Abteilung und hat sich die ganze Zeit bei der einen Frau, die uns nach der Präsentation herumgeführt hat, eingeschleimt. ;(

Wir haben dann einen 100km Lauf durch die BASF gemacht. Alles sieht gleich aus. Damit die Abteilungen sich unterscheiden haben sie andere Wandfarben. Ich bin im grünen Hood ;-).

Dann hat mich die Führerin zu meiner Abteilung gebracht und eine neue Frau hat mir einiges erzählt. Da wir das Novel-Login System haben brauchte ich ein Passwort für meinen PC. Das ging nicht und so musste ich mit dem Techniker am Telefon reden. Das war furchtbar. Zwar ging es am Ende aber ich bin fest davon überzeugt, dass wir beide die ganze Zeit aneinander vorbei geredet haben. Aber egal. > It works. (Das ist hier einer der Sätze die ich ständig höre, neben: How are you… blablabla )

è Sieht wirklich aus wie im Film das Büro. Halbhohe Wände jeder sieht jeden.

Dann bin ich zum Mittag und habe 5 andere Deutsche Praktikanten kennengelernt. Die quatschen aber die ganze Zeit Englisch, wegen den zwei Kerlen aus  Finnland? Was weiß ich. Naja ich werde mich noch an das Englisch gewöhnen müssen. Danach war es echt  easy. Ich hab kurz an meinem PC gesessen, mich noch mit dem 100sten Formular rumgequält und ca. 1 Stunde meine ALIEN Number gesucht. (Diese steht auf einem angehefteten Zettel im Passport irgendwo hinter dem Visum. Für alle, die das irgendwann auch mal brauchen.)

Dann hat mir Alex, mein Supervisor eine ausführliche Erklärung gegeben, was die einzelnen Bereiche machen und was meine Aufgaben für die nächsten 4 Wochen sind. (Ich „muss“ mich unter anderem um deutsche Beschwerden kümmern, da gibt es wohl ein paar wenige –> das ist eine schöne Aufgabe.)

Und dann bin ich auch 17 Uhr mit dem Shuttle zur Bahn und dann Heim. Grammy hat hier schon mit essen auf mich gewartet. Puh. Ich war aber schon etwas hungrig, da ich mir zum Mittag nichts geholt hatte. Ich wusste natürlich, dass sie mich fragt, was ich gegessen hätte. Naja so musste eine „Pizza Notlüge“ her. Denn wie will man einer 80 Jährigen denn erklären, dass man einfach so die HAUPTMAHLZEIT weglässt. (Deswegen hatte sich mich schon Sonntag ausgequetscht.)

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